Hier ist der Ausgang:   

Einblick in unsere Forschungstätigkeit: St. Georg-Fundschacht:

Hier geht es wieder zurück !

Lage des Besucherbergwerkes St.Anna- Fundgrube

  

Eingang zum HaspelortUnsere Besucher können nach Ihrem Rundgang auf dem St. Anna- Stolln bereits einmal einen Blick in diesen wiedergefundenen Schacht werfen: 

Bei der Erkundung kam ein aufwendig angelegter Haspelort zum Vorschein. Inzwischen sind wir relativ sicher, hier einen der Fundschächte auf dem St.Georgen- Erbstolln entdeckt zu haben.

Hinunter dürfen Besucher allerdings noch nicht - wir zeigen Ihnen auch gleich, warum. 

 

 

 

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Auch heute noch Platz genug !Die Erkundung und Freilegung ist noch längst nicht abgeschlossen. Es hat bis jetzt schon über zwei Jahre gedauert, nur diesen Schacht freizulegen und soweit zu sichern, daß man von hier aus wenigstens die Ausdehnung der Grubenbaue auf den unterschiedlichen Sohlen erkunden kann... 

Dabei haben sich aber inzwischen so viele überraschende Entdeckungen angesammelt, daß wir Ihnen wenigstens einen Teil hier vorstellen wollen. 

 

 

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Blick zum Einstieg in den Strossenbau neben (!) dem SchachtBlick in den Strossenbau hineinGleich neben dem Schacht finden sich auch hier offenbar sehr alte Grubenbaue: Ein unscheinbarer Einstieg eröffnet den Blick in einen kleinen Strossenbau direkt unter dem Haspelort. Er folgte nach seiner Streichrichtung offenbar demselben Spatgang, der hier am St.Georgen- Fundschacht den St.Georgen- Morgengang kreuzt und der tiefer unten intensiv bebaut wurde. 

 

 

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Blick vom Schacht nach Westen in die 1.Obere SohleAuch die Strecke auf der  2.oberen Sohle schwenkt nach wenigen Metern auf diesen Spatgang ein. Anders aber die 1.obere Sohle: Sie folgt dem St.-Georgen- Morgengang nach beiden Seiten. Im Gegensatz zu den älteren Strossenbauen in Tagesnähe wurde hier im Firstenbau- Verfahren vorgegangen, so daß diese Abbauhohlräume mit einiger Wahrscheinlichkeit am Anfang des 16.Jahrhunderts entstanden sein dürften.  

Auf dem Foto gut zu sehen ist die flache Neigung des Morgengangs, der in dieser Höhe mit etwa 50° Neigung nach Norden einfällt. 

 

 

 

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Blick auf der Stollnsohle westwärts zum SchachtHier sind wir auf der Erbstollnsohle - etwa 30 m unter dem Haspelort. Der Erzgang besitzt in diesem Höhenniveau nur noch knapp 40° Neigung und dementsprechend eng und "schief" sind die Abbaustrecken aufgefahren. Und sie sind bislang nur auf etwa 80 Zentimeter Höhe freigelegt - das ist nun wahrlich noch nichts für Besucher !  Aber genau dafür gibt`s ja das Internet...
Bislang konnten wir etwa 70 m des Stollns nach beiden Seiten vom Schacht aus erkunden. In Richtung auf das Mundloch hat sich im Herbst 2002 ein weiterer Schacht aufgetan - wohl das 1.Untere Maß auf dem Morgengang. Hier geht es leider wieder erst mal nicht weiter: Zuerst muß der Schachtkopf gesichert und dann der Schacht endgültig freigelegt werden...

 

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Blick in einen riesigen Firstenbau östlich des SchachtesDaß sich unsere Arbeit aber lohnen wird, sollen Ihnen diese Bilder zeigen: Etwa 30 m östlich des Schachtes haben unsere Vorfahren offenbar reiche Erze im Gang angetroffen und einen gewaltigen Firstenbau von mehreren Metern Höhe ausgehauen. 

 

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Holzkonstruktionen aus dem Mittelalter !Noch weiter östlich sind wir auf ein Gesenk gestoßen, das beweist, daß auch die Alten bereits unterhalb (!) der Zwickauer Mulde nach Erz gruben und dazu Entwässerungsanlagen (Kunstgezeuge) erfolgreich in Betrieb gesetzt haben. 

Die Holzstempel und die Haspelkonstruktion wurden im Schlamm konserviert und sind original erhalten geblieben ! 

Der dritte SchachtAber auch übertage geht es weiter: Der Tagebruch, der sich nach dem Augusthochwasser 2002 aufgetan hatte, erwies sich als ein weiterer Schacht auf dem St.Georgen-Erbstolln. Inzwischen wurde der Schachtkopf fachmännisch gesichert und wir können ab Frühjahr 2005 nun daran gehen, ihn endgültig frei zu legen. 

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Dieser Bereich kann noch nicht mit Besuchern befahren werden

  

 

Das folgende Raumbild soll Ihnen einen Eindruck vom bereits erkundeten Teil des Grubengebäudes vermitteln. Auf der Grafik können Sie die roten Begriffe anklicken und so zurückblättern. Wohin wir Sie heute noch nicht führen können, 
das zeigen wir Ihnen auch unter: "Aktuelles"

   

 

Wir finden immer noch Neues -
Kommen Sie einmal vorbei und schauen Sie selbst !

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