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Ausschnitt der geologischen Karte SachsensDas "Granulitgebirge" ist ein Splitter eines uralten Gebirges. Noch heute ist seine Geschichte nicht vollständig erforscht. Die Geologen gehen anhand neuster Forschungen davon aus, daß die ältesten Gesteine des Granulitgebirges bereits im oberen Proterozoikum verfaltet wurden - vor mehr als einer Milliarde Jahren

Während der varistischen Faltung im Oberkarbon wurden auch die später abgelagerten Gesteine verfaltet und zu Gneis, Glimmerschiefer und Phyllit umgewandelt. Sie bilden heute nach der Heraushebung und nach Millionen Jahre währender Abtragung einen "Mantel" rund um den Granulit.

Im Schiefermantel und auch im Granulit selbst durchbrachen später hydrothermale Blei-, Antimon-, Kupfer- und Silber- erzführende Gänge das Gestein. Die Gänge wurden meist als "Stehende" bezeichnet, haben aber oft eine flache Streichrichtung um Süd-Süd-Ost und ein steiles Einfallen. Die überlieferten, maximalen Silbergehalte des Erzes - als wichtigster Nutzkomponente - lagen bei 4 %. 


Blick über die Hochfläche des Granulitgebirges zum Rochlitzer Berg

 

 

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Aus dem "Granulitgebirge" haben die Schmelzwasserströme des Pleistozäns eine flachwellige Hochfläche modelliert. Nur in den heutigen, tief eingeschnittenen Flußtälern läßt sich die einstige Faltengebirgsstruktur und ihr gebirgiger Charakter noch erkennen. 

So hat sich am Westrand des Granulitmassivs die Zwickauer Mulde einen Weg nach Norden durch den Schiefermantel gebahnt. In Wolkenburg durchbricht die Mulde die Grenze zwischen Schiefer und Granulit - auf dem Bergsporn über dem gewundenen Engtal wurde einst die gleichnamige Burg Wolkenburg errichtet.  

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